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Gesicherte Wohnraumversorgung als Voraussetzung für demokratische Teilhabe und was neunerimmo dazu beiträgt
Ausgehend von der Repräsentationskrise der „Zwei-Drittel-Demokratie“ in Wien befassen wir uns in dem Beitrag mit den Demokratie-politischen Folgewirkungen von Wohnungslosigkeit und prekarisiertem Wohnen. Da bedarfsgerechte Wohnraumversorgung nicht nur von der Wohnungsproduktion abhängig ist, sondern auch eine Frage der Verteilung und des Zugangs ist, betonen wird die Bedeutung von Organisationen und Akteur*innen an der Schnittstelle von Sozial- und Immobilienwirtschaft.
In diesem Zusammenhang wird neunerimmo als Beispiel für demokratiefördernde Praxis angeführt – insbesondere aufgrund des Ansatzes, soziale Stabilität und langfristige Wohnperspektiven mitzudenken und strukturell zu ermöglichen. Denn Demokratiestärkung bedeutet, Wohnpolitik, soziale Sicherung und Teilhabe konsequent zusammenzudenken.